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NAZ Eisenerz: Märchenhaftes Bronze für Landertinger!

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Manchmal gibt es sie, die kleinen Sportmärchen. Am Donnerstag hat NAZ Eisenerz-Absolvent Dominik Landertinger ein solches geschrieben. Erst im Dezember 2017 musste sich der Oberösterreicher einer Bandscheiben-Operation unterziehen... und jetzt steht er auf dem Olympia-Podest! 

Mit einer Form, die zwar nicht an vergangene, glorreiche Zeiten herankam, dennoch überzeugend genug um auf die „Road to Pyeongchang“ aufzuspringen. „Aber läuferisch fehlt mir noch einiges, ich hab’s noch nicht so drauf“, betonte der 29-jährige Weltmeister und Olympia-Medaillengewinner immer wieder. Nicht umsonst sah er seine größte Chance in Südkorea im Herren-Einzelrennen, „weil es da rein ums Schießen geht“.

Landertinger sollte recht und am Schießstand eine weiße Weste behalten. Mit vier lupenreinen Serien rückte er Stockschub für Stockschub in den Kreis der Medaillenfavoriten. Als dann auch noch große Favoriten wie Tarje Boe oder Martin Fourcade patzten, war Edelmetall zum Greifen nah.

Für ganz oben ging es sich leider nicht aus, rund 14 Sekunden war Johannes Thingnes Boe (NOR) am Ende schneller. Die Silbermedaille in diesem packenden Biathlon-Krimi schnappte ihm dann noch der Slowene Jakov Fak um 9 Sekunden weg.

Aber dass sich Landertinger bei der Winterolympiade überhaupt eine Medaille sichert, das hätte er vor wenigen Monaten wohl selbst nicht geglaubt. „Ich bin wirklich überwältigt, das heurige Jahr war brutal hart. Läuferisch war es auch heute nicht richtig gut, aber ich habe um jeden Zentimeter gefightet   - es ist einfach nur geil!“, meinte Landertinger mit Tränen in den Augen.

Quelle und Foto: ÖOC

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