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Skitourismusschule Bad Hofgastein: Was für eine Silbermedaille für Anna Veith!

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Es war eine der größten Sensationen, vielleicht sogar die größte überhaupt in der langen Alpin-Geschichte bei Olympischen Winterspielen.

Die Tschechin Ester Ledecka, eigentlich Top-Favoritin im Snowboarden, gewann Gold im Super-G. Mit dem knappsten aller möglichen Vorsprünge – 0,01 Sekunden vor Anna Veith, die sich 27:15 Minuten lang Olympiasiegerin nennen durfte.

25 Zentimeter fehlten der Absolventin der Skitourismusschule Bad Hofgastein. Zunächst hatte sie den Lauf von Ledecka gar nicht mitbekommen. „Ich war mich gerade umziehen und plötzlich war es so: Ups, doch nicht Olympiasiegerin.“ Von Ärger oder Trauer aber so gar keine Spur bei Veith. „Es ist unglaublich, dass ich das erleben darf. Dass ich hier eine Medaille gewinnen kann, ist der Traum, von dem ich die letzten zwei Jahre geträumt habe.“

Die 28-Jährige wusste, wo sie Gold liegen gelassen hat. „Im oberen Teil bin ich einmal weit runtergefahren.“ Die Fahrt von Tina Weirather hatte Veith noch im TV gesehen und wusste also, dass „ich alles rausquetschen muss“.

Als es im Ziel grün aufleuchtete war das fast so emotional wie die abendliche Medal Ceremony. „Das alleine war Belohnung genug dafür, was ich die letzten Jahre auf mich genommen habe. Für mich glänzt dieses Silber wie Gold“, strahlte die nun dreifache Medaillengewinnerin bei Olympischen Spielen bis über beide Ohren.

 Für die Abfahrt muss Veith trotz Silber in die Qualifikation. Die vier Startplätze werden im 2. Training vergeben. „Ich würde schon gerne fahren.“ Ester Ledecka überlegt auch.

Quelle und Bild: ÖOC

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