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DAS WORT DAVOR


 

(Mag. Dr. Thomas Wörz, Verbandsvorsitzender):

Nachwuchsleistungssport in Österreich - mit vielversprechenden Impulsen in die Zukunft. Der VÖN - ein Verband mit Perspektive!
Nun ist es Wirklichkeit! Erstmalig in der Geschichte des österreichischen Nachwuchsleistungssports ist es mit Unterstützung der Länder, des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport sowie des Bundesministeriums für Bildung gelungen, die bundesweit erfolgreichsten Nachwuchsleistungssportmodelle in einem Verband zu vereinen.

Der Verband der Österreichischen Nachwuchsleistungssportmodelle (VÖN) hat sich aus der bewährten Plattform der ARGE "Leistungs-Sport-Schulen" weiterentwickelt und gilt nun als bundesweites Kompetenzzentrum zur Betreuung, Förderung und Sicherung von sportlichen Talenten in einer Vielzahl von Sportarten.Rund 70% der Nachwuchskadersportler und -sportlerinnen Österreichs besuchen die Nachwuchsleistungssportmodelle des VÖN und können somit die Vorteile und Chancen einer dualen Karriere - Schule/Ausbildung und Leistungssport - in Anspruch nehmen.

Im Mittelpunkt steht einmal mehr das Ziel, Talente auf ihrem Werdegang zu gesunden Spitzenathleten und -athletinnen zu fördern und die Drop-out Raten, die international das größte Problem in der Talententwicklung darstellen, in den Griff zu bekommen.
Problemen wie psychophysische Überforderung, zu hohe Gesamtbelastung, zu frühe Spezialisierung, häufige Verletzungen, mangelhafte Basisausbildung u.v.m. soll nun mit gezielten Trainingsumfeld-Betreuungsmaßnahmen (sportwissenschaftlich, sportmotorisch, leistungsdiagnostisch, regenerativ, sportmedizinisch und sportpsychologisch) und einem entsprechenden Belastungsmanagement effizient entgegengewirkt werden.

Diesen Herausforderungen kann sich der VÖN zuversichtlich stellen, da die konstruktive Zusammenarbeit der führenden österreichischen Nachwuchsexperten mit jahrzehntelanger Erfahrung bereits zu entsprechenden Konzepten und Talentinitiativen geführt hat.

Die Umsetzung des Belastungsmanagements für Jugendliche und die individuellen Maßnahmen zur Defizitbehebung sind bereits erfolgreich angelaufen.
Zahlreiche Weltklassesportler wie Olympiasieger Thomas Morgenstern, Christoph Sieber, Lupo Paischer, Gregor Schlierenzauer sowie Andreas und Wolfgang Linger haben von diesen Modellstrukturen bereits profitiert.

Mit der Gründung des VÖN sowie dem "Interaktionsmodell Nachwuchsleistungssport in Österreich" des Sportministeriums hat ein neuer Spirit im Sinne einer Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung die österreichischen Nachwuchsleistungssportmodelle erfasst und soll zu einer optimalen Betreuung junger österreichischer Talente im Sommer- und im Wintersport führen. Das geballte sportwissenschaftliche Know-how kann nun erstmalig vernetzt, flächendeckend und gezielt in die heimische Talentförderung einfließen.

In diesem Sinne, freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen, dem Nachwuchsleistungssport verbundenen Institutionen, denn die Talente von heute sind die österreichischen Spitzenathleten und -athletinnen von morgen. Nur wenn wir sie optimal begleiten, werden sie zukünftig Österreich bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen erfolgreich vertreten können.

Dr. Thomas Wörz
Vorsitzender VÖN