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Schigymnasium Stams: Michael Matt jubelt doch noch über Bronze!

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Unverhofft kommt oft: Eigentlich schienen die Chancen der Österreicher im Herren-Slalom nach dem 1. Durchgang nur mehr theoretischer Natur zu sein.

Schigymnasium Stams-Absolvent Michael Matt hatte als 12. schon 1,28 Sekunden Rückstand. "Es hilft eh nichts, angreifen, das Unmögliche möglich machen", lautete die Devise des Tirolers. Die Matts gelten seit jeher als nervenstark und abgebrüht, lassen sich in der Regel durch Nichts aus der Ruhe bringen. So auch diesmal! Der 24-jährige Flirscher raste mit Laufbestzeit zur zwischenzeitlichen Führung. Am Ende schien der Husarenritt unbelohnt zu bleiben. Matt lag hinter dem Schweden Andre Myhrer (1:38,99 Min.) und dem Schweizer Ramon Zenhäusern (+ 0,34 Sek.) auf Platz 3 - aber mit Henrik Kristoffersen stand noch der Halbzeitführende oben. Einer, der in dieser Saison einmal mehr eine unglaubliche Konstanz an den Tag gelegt hatte.

Kristoffersen scheiterte jedoch an seinen Nerven, fädelte bereits nach wenigen Toren ein und Michael Matt eroberte damit noch die Bronzemedaille - mit einem Rückstand von 67 Hundertstelsekunden. "Ich bin unglaublich glücklich, jetzt habe auch ich mein Edelmetall", strahlte der Tiroler. Damit hat die Familie Matt den kompletten Olympia-Medaillensatz: Andi Matt holte im Skicross 2010 in Vancouver Silber, Mario vier Jahre später in Sotschi im Slalom Gold - jetzt hat Michael seine Bronzene! Was für eine Familien-Story! 

Quelle & Bild: ÖOC

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