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Schigymnasium Stams/NAZ Eisenerz/Schigymnasium Saalfelden: Bronze für 4 aus 3

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Das rot-weiß-rote VÖN-Quartett Mario Seidl, Bernhard Gruber, Lukas Klapfer und Wilhelm Denifl lacht vom Siegespodest!

Den Grundstein für die Bronzemedaille legten die Österreicher schon im Springen. Mario Seidl (Schigymnasium Saalfelden), Bernhard Gruber, Wilhelm Denifl (beide Schigymnasium Stams) und Lukas Klapfer (NAZ Eisenerz) setzte sich mit einer starken Leistung auf der Großschanze an die Spitze des Klassements und ging als Leader in den 4x5-km-Langlauf - sechs Sekunden vor Deutschland und 19 Sekunden vor Japan. Die viertplatzierten Norweger wiesen einen Rückstand von 27 Sekunden auf, Frankreich lag 1:09 Minuten zurück.
Für die Bestweite von 138,5 m sorgte Routinier Willi Denifl: „Es tut gut, wenn es endlich zu laufen beginnt. Jeder hat sich steigern können, der Sieg im Springen war der Lohn. Wir haben gewusst, wir können gut springen.“

Dass gegen Favorit Deutschland auf der Loipe kein Kraut gewachsen sein würde, war den Österreichern von vornherein klar. Der Kampf um eine Medaille musste daher über Japan und Norwegen führen – und mit einer Taktik, die für Verwunderung sorgte. Immerhin wurde der Jüngste der Österreicher, Mario Seidl, bei seinem Olympia-Debüt überraschend als Schlussläufer aufstellt.  Es sollte sich als kluger Schachzug erweisen.

Denn die Routiniers Denifl, Klapfer und Gruber konnten, dank einer souveränen Langlaufleistung, einen Zeitpolster auf Norwegen und Japan herausarbeiten und an zweiter Stelle liegend an Schlussmann Seidl übergeben. Und der machte seine Sache gut. 
Der 25-jährige Salzburger musste auf den letzten fünf Kilometern lediglich den Norweger passieren lassen, der Vorsprung auf Japan reichte zum Gewinn der Bronzemedaille aus. "Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, es macht so viel Spaß mit dieser Mannschaft eine Medaille zu gewinnen. Wie ich von den Trainern die Aufstellung gehört hab, hat's mir schon die Gänsehaut aufgezogen, durch den Vorsprung hab ich's dann aber wirklich genießen können", jubelte Seidl. 

Quelle und Foto: ÖOC

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